mediascout PREMIUM

Der mediascout PREMIUM ergänzt das 3-tägige Qualifizierungsangebot mediascout für haupt- und ehren- amtlich Aktive in der Jugendarbeit. Es finden jährlich 3 PREMIUM-Veranstaltungen zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen mit Socialmedia-Expert-inn-en statt.

Der mediascout PREMIUM richtet sich an medieninteressierte haupt- und ehrenamtlich Aktive in der Jugendarbeit. Es stehen max. 12 Teilnehmer-innenplätze zur Verfügung, die Anmeldung kann direkt per Mail über anmeldung(at)ljr.de erfolgen.

Die Teilnahme ist kostenlos, es werden keine Fahrtkosten erstattet, die Zugehörigkeit zu einem anerkannten Träger der Jugendarbeit ist Voraussetzung für die Teilnahme.

mediascout PREMIUM: Extremismus in sozialen Medien

Die Antwort auf die Frage, wo Jugendarbeit 2017 steht, wenn es um digitale Partizipation, Meinungsfreiheit, (mediale) Freiräume und Jugendschutz geht.

Soziale Medien sind ein Spiegel der Gesellschaft. Alles, was seit Jahrzehnten Realität ist, findet auch online statt - im Guten wie im Schlechten. Mit vielen Problemlagen hat die Jugendarbeit Erfahrungen und bewährte Präventionskonzepte, nicht zuletzt auch zum Thema Radikalisierung und Extremismus. Allerdings rekrutieren extremistische Gruppen unterschiedlichster Couleur ihre Zielgruppe nicht mehr nur auf Schulhöfen, sondern folgerichtig auch in sozialen Medien. Wie aktuell diese Problematik ist, zeigt die Debatte um den Umgang mit Hassbotschaften im Netz und die Verantwortung bspw. von Facebook als Anbieter einer Plattform. Kürzlich wurde das als linksextremistisch eingestufte Portal linksunten.indymedia verboten. Doch die Meinungen sind gespalten: nicht alle halten Facebook für die Instanz, die Beiträge löschen sollte. Auch die Löschung von linksunten.indymedia wurde u.a. von Reporter ohne Grenzen kritisch betrachtet. Lassen sich Radikalisierungsstrukturen im Netz überhaupt "löschen"? Wo steht Jugendarbeit, wenn es um Prävention geht?

Mit Beiträgen aus dem niedersächsischen Innenministerium und der neuen Landeszentrale für politische Bildung Niedersachsen

Wir wollen diese Aspekte nach Erkenntnissen von Verena Voigt, nds. Innenministerium, Abt. Prävention diskutieren und im Anschluss wird Mikis Rieb, Mitarbeiter, Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung, Ansätze der Präventionsarbeit gegen menschenverachtende Einstellungen im virtuellen Raum vorstellen. Der Tag wird moderiert und inhaltlich begleitet von Moritz Becker, smiley e.V. mit dem Ziel, eine Antwort auf die Frage zu geben, wo Jugendarbeit 2017 stehen muss, wenn es um digitale Partizipation, Meinungsfreiheit, (mediale) Freiräume und Jugendschutz geht

Weiterführendes zum Thema

Links

Das Projekt „No Hate Speech Movement“ der Neuen deutschen Medienmacher hält Textblöcke, Bilder und Gigs bereit, die bspw. direkt unter rassistische Kommentare gepostet werden können. Das spart Zeit und es erscheint dennoch ein „Widerspruch“. no-hate-speech.de/de/kontern

Buchempfehlungen:

Volker Weiß: Die autoritäre Revolte
Die Neue Rechte und der Untergang des Abendlandes
www.klett-cotta.de/buch/Gesellschaft_/_Politik/Die_autoritaere_Revolte/79925